Provisionsarten im Affiliate Marketing

Es gibt mehrere Wege mit Affiliate Marketing Geld zu verdienen. Als Progammanbieter können – je nach Strategie und CLV – unterschiedliche Entlohnungsmodelle von Vorteil sein. Diese Provisionsarten im Affiliatemarketing solltest du kennen.

PPA – Pay per Action
CPA – Cost per Action

Dies ist der allgemeine Oberbegriff für alle Modelle, die eine Aktion des Kunden vergüten. Gleichzeitig ist dies die übliche Weise, mit der du als Affiliate Geld verdienen kannst.

Der Vendor bezahlt dem Affiliate eine Provision für eine festgelegte Aktion, die der (potenzielle) Kunde ausführt. Das kann eine Bestellung, der Eintrag für einen Newsletter, die Installation einer App usw. sein.

Die nachfolgenden Definitionen beschreiben welche spezifische Aktion gefordert wird.

Lifetime-Provision

In der Regel bekommst du nur eine einmalige Vergütung für die jeweils ausgelöste Aktion des Kunden. Einige wenige Affiliate-Programme zahlen jedoch wiederkehernde Provisionen auf

  • Abozahlungen und/ oder
  • Folgeverkäufe an den gleichen Kunden

Diese Variante ist für Affiliates besonders interessant, um ein passives Einkommen zu generieren. Vendoren wiederum können so auch bei geringerer Marge und entsprechend niedrigeren Provisionssätzen Partner für ihr Programm gewinnen.

Beste Affiliate Programme mit Lifetime Provision

➽Lifetime-Provision

In diesem Artikel findest du eine Sammlung von Anbietern mit Lifetime-Provision.

PPS – Pay per Sale
CPO – Cost per Order

Der Affiliate erhält die Provision, wenn ein von ihm vermittelter Kunde das beworbene Produkt bestellt.

Dies ist die beliebteste Provisionsform, da der Merchant hier seine Provision und den ROI genau kalkulieren kann. Gleichzeitig fällt dein Verdienst – je nach Produktpreis bzw. Marge – sehr hoch aus. Auf der anderen Seite benötigst du – je nach Relevanz deiner Werbung – eine größere Zahl von Leads bzw. Klicks um einen Verkauf zu generieren.

In der Regel handelt es sich um eine prozentuale Beteiligung. Es kann aber auch ein fester Betrag pro Bestellung sein. Letztere Variante wird gerne für Free plus Shipping Produkte (FPS) eingesetzt, da das Produkt selbst gratis ist und nur der Leadgewinnung (s. PPL) dient.

PPL – Pay per Lead
CPL – Cost per Lead

Hier wirst du für Adressen von Interessenten bezahlt. Zumeist bietet der Vendor einen Honeypot (z.B. eine Checkliste, ein E-Book etc. zum Download an. Es kann aber auch ein physisches Produkt, wie ein Gratis-Buch sein.

Gerade bei Finanzdienstleistungen oder Energielieferanten werden häufig kostenlose Vergleichsportale genutzt, bei denen der Interessent (Lead) ein Formular inklusive seiner Adresse ausfüllen muss.

Der Interessent erhält das Produkt oder die Dienstleistung gegen Abgabe seiner Adressdaten oder Email.

Je hochwertiger die Leaddaten, desto höher fällt die Provision aus. Bei der reinen Mailadresse kannst du mit € 0,50 rechnen. Bei hochwertigen Leads, die sich für hochpreisige Produkte (Versicherungen, Treppenlifte) interessieren, auch schon mal zwei bis dreistellige Beträge.

Besonders beliebt sind derzeit Free plus Shipping Produkte. Der Kunde erhält das Produkt (in der Regel ein Buch) gratis und zahlt nur die Versand-, bzw. Handlinggebühr.

PPC Pay per Click
CPC – Cost per Click

Hier reicht der Klick auf deinen Affiliate-Link, um eine Provision zu erwirtschaften. Der Interessent muss anschließend keinen Kauf tätigen.

Da die Vergütung pro Click deutlich geringer ausfällt als bei PPO oder PPL, ist dieses Vergütungsmodell eher für Seiten mit hohem Traffic interessant. Auf der anderen Seite kannst du mit dieser Marketing-Variante sehr einfach als Affliate Geld verdienen.

Google AdSense ist das bekannteste Programm, um als Affiliate für Klicks entlohnt zu werden. Dieses kommt auch bei Werbeeinblendungen auf YouTube zum tragen. So kannst du deinen Kanal sehr leicht monetarisieren.

Komm jedoch bitte nicht auf die Idee, deine eigenen Links zu klicken. Dies wird durch Trackingverfahren sehr schnell registriert und führt zu ernsten Konsequenzen.

Pay per Installation

Hier wird honoriert, wenn ein Kunde eine Software oder App installiert. Wie beim PPC oder PPL erhält der Affiliate-Partner einen kleinen festen Betrag.

Pay per View/Visit

Der Vollständigkeit halber möchte ich noch die TKP (Tausend Kontakt Preis) oder CPM (Cost per Mille) erwähnen. Hier geht es nicht um Interaktionen, sondern darum wie oft eine Anzeige ausgespielt wurde. Somit sprechen wir weniger von Affiliate Marketing sondern eher von klassische Werbevergütung (z.B. für Displaynetzwerke) bzw. von Influencermarketing.

Wenn du eine stark frequentierte Seite (z.B. ein Magzin) betreibst oder als Influencer eine große Fangemeinde besitzt, kann dies ebenfalls eine mögliche Abrechnungsform sein. Für Influencer gibt es spezielle Vermittler (ähnlich wie Affiliate Netzwerke) wie ReachHero oder Julep.

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