Online Kurse erstellen – Software + Tools im Test

Online Kurse erstellen - Test E-Learning Software Tools

Du möchtest Online Kurse erstellen und über eine Elearning Software vollautomatisiert online Geld verdienen? Oder du willst einen Kurs für dein Marketing als Leadmagnet nutzen? Einen Video Kurs zu erstellen ist nach meiner Erfahrung heutzutage ein Kinderspiel. Memberbereiche gibt es kostenlos oder du nutzt eine Online-Kurs-Software für ein kleines Geld. Zudem erfreuen sich Online-Kurse auch beim Kunden großer Beliebtheit zum Lernen. Immer mehr Unternehmen und Privatleute bilden sich online weiter. Auch klassische Seminaranbieter wie Dirk Kreuter erzielen inzwischen den Großteil ihrerer Einnahmen über E-Learning.

In diesem Artikel findest du passend für deine spezifische Aufgabenstellung

  • die besten Lernplattformen und Online-Kurs-Software im Vergleich
  • WordPress Plugins und Anbieter mit denen du auch einen Online-Kurs kostenlos erstellen kannst
  • Tipps wie du deine Online-Kurse verkaufen oder als Leadmagnet verwenden kannst
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Tipps für deinen Onlinekurs von Marco Illgen

Die besten Lernplattformen zur Erstellung von Onlinekursen im Vergleich

Ich habe die beliebtesten Software-Tools und Anbieter getestet mit denen du Online-Kurse für dein Business erstellen kannst:

  1. Coachy: Mit dem Allrounder und Preis-Leistungs-Sieger ganz leicht in 30 Minuten zum ersten Onlinekurs.
  2. Elopage: größter Funktionsumfang für Profis und Unternehmen
  3. Kajabi: für Designpuristen
  4. Digimember: Memberbereich für WordPress
  5. Fastgecko: Premiumplugin für professionelles Layout
  6. WP-Members: kostenlose Mitgliederbereiche für Heimwerker
  7. Udemy: Reichweite von 24 Millionen Teilnehmen

Je nachdem zu welchem Zweck du einen Videokurs erstellen möchtest, bieten sich verschiedene Onlinekurs-Plattformen oder ein WordPress Mitgliederbereich an. Mit manchen kannst du Online-Kurse kostenlos erstellen – mit dem “Elopage Flatrate Deal” sogar inklusive dem kompletten Funktionsumfang. Aber gerade bei Preis und Leistung gibt es einiges zu beachten. Daher schau dir zunächst die Erfahrungsberichte an, bevor du dich für einen Anbieter entscheidest.

Entscheidungshilfe für eilige Leser

AnwendungszweckTOP-Produkt
Eigene Kurse mit hoher Marge verkaufenCoachy in Kombination mit CopeCart
Lead Magnet/ FreebieCoachy | Digimember
Bestes Plugin für WordPressFastgecko
Höchste Flexibilität und eigene Handy-AppElopage
Die beste Software für Onlinekurse im Überblick

All-In-One-Kursplattformen

In diesem Bereich findest du Serviceanbieter mit denen du auch ohne eigene Webseite Onlinekurse erstellen, hosten und vertreiben kannst. Dies ist sicher der komfortabelste Weg zu deinem eigenen Kurs.

So stellen dir zum Beispiel alle getesteten Anbieter einen Landingpage-Generator zu Verfügung. Hiermit kannst du sehr einfach deine Verkaufsseiten selbst gestalten.

Coachy – Onlinekurse einfach erstellen und verkaufen

Ich muss zugeben, mein klarer Favorit ist Coachy. Bei dem deutschen Anbieter ist alles so einfach und übersichtlich gestaltet, dass du nach meiner Erfahrung auch als blutiger Anfänger deinen ersten Online Kurs in wenigen Minuten online gestellt hast. Auch die Anbindung an Bezahlsysteme wie Digistore24 oder CopeCart ist mit wenigen Klicks erledigt. So kannst du deine E-Learnings schnell und flexibel verkaufen.

Tipp Coachy und Bezahlanbieter CopeCart sind ein Dreamteam, wenn du mit deinen Kursen auf unkomplizierte Art eine möglichst hohe Marge erwirtschaften möchtest. Die professionelle Kursplattform glänzt durch sehr niedrige Gebühren. Gleiches gilt für CopeCart (ab 2,9% + 1 € Transaktionsgebühren).

Außerdem beinhaltet Coachy alle Funktionen, die man aus meiner Erfahrung heraus benötigt:

Die Erstellung der Kurse im deutschsprachigem Backend ist selbsterklärend. Bei Fragen hilft der deutsche Support und es stehen zahlreiche Videoanleitungen zur Verfügung. Deine Lehr-Videos kannst du entweder hochladen oder ohne Umweg von YouTube, Vimeo oder Wistia einbinden.

Die Rechtssicherheit seiner Kunden liegt Coachy offenbar besonders am Herzen. So sind neben DSGVO-Konformität, SSL-Verschlüsselung auch Generatoren für Impressum und Datenschutzerklärung gratis inkludiert.

Deine Kurse passt du recht einfach an dein Corporate Design an. Mit dabei ist auch ein Landingpage Designer mit dem du deine Verkaufsseiten professionell erstellen kannst. Das spart Zeit und Geld für zusätzliche Tools. Hier stehen dir auch diverse conversionoptimierte Vorlagen für dein Marketing zur Verfügung.

Besonderheit: Coachy besitzt seit kurzem eine Wowing-Integration. Mit Wowing kannst du Kunden und Leads auf Knopfdruck (Handy-App oder Browser) Videobotschaften senden. Beispiel: Ein neuer Kunde meldet sich für einen [Gratis-]Kurs bei dir an. Der Kontakt wird an die Wowing-App übertragen und du sendest ihm eine persönliche Videobotschaft: “Hallo Klaus, toll, dass du dich für den Kurs angemeldet hast! Zu diesem Thema gibt es jetzt ganz neu ein Seminar von mir, das dich noch schneller zum Erfolg bringen wird. Ich schicke dir gleich einige Infos per Mail. Ich freue mich von dir zu hören! Machs gut Klaus!“. Im Nachgang gehen deine automatisierten Followup Mails raus, die jetzt natürlich als private Nachrichten aufgefasst und auf jeden Fall gelesen werden. Hier findest du einen Artikel zu Vertriebs-Strategien mit Wowing.

Die wichtigsten Vorteile im Überblick:

  • Kostenloser Test-Zugang für 30 Tage
  • Einfache Kurserstellung mit Videos, Audios, Texten und Dokumenten zum Download
  • Deutscher Anbieter
  • Banding in deinem Corporate Design
  • Landingpage Designer mit kostenlosen Vorlagen
  • Tests zur Lernstandskontrolle
  • Urkunden + Zertifikate
  • Statistiken (wer hat welche Lektionen und Tests abgeschlossen)
  • Freischalten von weiteren Lektionen (nach bestandener Prüfung/ nach Zeitraum)
  • Kommentar-Funktion abschaltbar. Tipp: Nutze geschlossene Facebook-Gruppen zum Austausch unter und mit den Teilnehmern.
  • Optional: Chat mit deinen Teilnehmern
  • Squeezepages mit kostenlosen Online-Kursen zur Adressgewinnung (siehe Lead Magnet Beispiele) für deinen Newsletter
  • Schnittstellen: Zapier, Wowing, Digistore24, CopeCart, Klick-Tipp, 4leads, Quentn, GetResponse, ActiveCampaign, CleverReach, Lead-Motor, MailChimp.
  • Mitgiederbereich in Deutsch und Englisch möglich.

Wie bei Kajabi sind die Lektionen einheitlich aufgebaut. Wenn du mehr Designfreiheiten bei deinen Kursen wünscht, schau dir Elopage oder das Wordpessplugin Digimember einmal genauer an.

Investition: Mit € 27,00 ist Coachy mein Preis-Leistungs-Sieger. Bevor du dich entscheidest, kannst du zudem einen Monat kostenlos testen.

Optimal für:Online Kurse verkaufen
Gratis Kurse als Leadmagnet
Nachverkauf weiterer Produkte
Anfänger + Profis, die Zeit sparen wollen
Investition:ab € 27,00 monatlich
Kostenlose Testversion:1 Monat
Homepage:coachy.net

Elopage – Die eierlegende Wollmilchsau

Die größte Besonderheit: Elopage ist gleichzeitig ein Kurssystem und ein Zahlungsanbieter. Du kannst also nicht nur Online-Kurse erstellen. Du kannst diese und andere Produkte auch direkt mit Elopage verkaufen.

Eine interessante Erweiterung: Biete deine Kurse mit Elopage optional in einer eigenen App (iOS und Android) an. So können deine Kunden auch unterwegs mit dem Handy lernen. Die Einrichtungsgebühr beträgt € 497. Das klingt fair. Jedoch konnte ich dieses Feature nicht testen. Wenn du eine individuelle App aus einer WordPress-Seite (mit oder ohne Online-Kurse) ohne Elopage erstellen möchtest, empfehle ich dir den Service von “Deine Seite. Deine App“. Hier bist du nicht auf die Inhalte von Elopage begrenzt.

Ein weiterer Vorteil ist das modulare Preis-Modell. Du kannst diverse Funktionen hinzubuchen und einzeln bezahlen. Aus meiner Sicht liegt hier jedoch auch ein Nachteil: Je nach gewünschtem Funktionsumfang kann Elopage deutlich teurer werden, als ein Wettbewerbsprodukt, dass die gewünschten Features bereits alle unter einer Haube bietet. Daher solltest du dir die Preise der Features genau anschauen und kalkulieren.

Es gibt zwar auch einen kostenlosen Tarif “Essential”. Der beinhaltet jedoch nur 5 Produkte und ist nicht zur Erstellung von Videokursen geeignet. Wenn du jedoch bereit bist, 9% (statt 3,5%) + 25 Cent von deinem Produktpreis abzugeben, dann ist der “Flatrate-Deal” eine geniale Lösung. Hier bekommst du (fast) den kompletten Funktionsumfang ohne monatliche Grundgebühren. Wenn du deine Online-Kurse in erster Line erstellst, um Leads und Frontendkunden zu generieren und Nachverkäufe über andere kostengünstigere Plattformen (z.B. CopeCart) oder den eigenen Webshop zu tätigen, dann ist die Flatrate eine echte Alternative. Zudem kannst du auf einen anderen Plan umsteigen, wenn du höhere Umsätze mit Elopage generierst. Dann lohnt sich auch eine höhere Monatsgebühr in Kombination mit den unschlagbaren 3,5% Umsatzprovision.

Apropos Provision: Elopage bietet auch ein ausgefeiltes Affiliate Programm. Optional kannst du deinen Partnern sogar Multilevel Provisionen anbieten. Ein Affiliate kann eine Downline über maximal fünf Stufen aufbauen. So werben deine Affiliates automatisch neue Partner für deine Produkte. Bei Digistore24, welches ein Secondlevelprogramm ermöglicht, habe ich gute Erfahrungen damit gemacht. Affiliates (Publisher) kannst du per Mail einladen oder über ein Formular auf deiner Webseite generieren. Einen Marktplatz wie bei Digistore24 oder CopeCart habe ich nicht gefunden.

Eine Besonderheit sind auch Gutscheincodes, die sich auch individuell einem Partner zuordnen lassen. Wenn beispielsweise ein Influencer in seinem Podcast deinen Gutscheincode erwähnt, braucht sich der Kunde nur diesen zu merken. Es ist kein Affiliatelink mehr nötig, um die Provision zuzuordnen. Zudem kann der Code auch in einem Deeplink eingebaut werden.

Hervorzuheben ist zudem der Lektionsdesigner. Hier kannst du (mehere) Bilder, Texte, Videos etc. wie mit einem Baukasten zu einer Lektion zusammenstellen. Andere Plattformen bieten in der Regel nur ein Video + Text + Download pro Lektion. Da bist du mit Elopage fast so flexibel in der Gestaltung wie bei WordPress Mitgliedsbereichen.

Elopage besitzt zudem die von allen getesteten Kurssystemen beste Test- bzw. Quiz-Funktionen. Lehrer oder Führungskräfte in den Unternehmen können prüfen, ob ihre Teilnehmer die Videos wirklich geschaut haben und/ oder ausgefeilte Lernstandskontrollen inklusive Zertifizierung einbauen. Zertifikate sind hier übrigens eigenständige Produkte, die du wahlweise verkaufen oder kostenlos vergeben kannst.

Aufgrund der enormen Anzahl von Funktionen verzichte ich auf eine Auflistung und verweise auf die Homepage von Elopage.

Optimal für:Online-Kurse verkaufen
Fortgeschrittene
Investition:ab € 49,00 monatlich + 3,5% + 25 Cent Umsatzprovision | € 0,00 monatlich + 9% + 25 Cent “Flatrate Deal”
Kostenlose Testversion:14 Tage
oder “Flatrate Deal” zeitlich unbegrenzt
Homepage:elopage.com

Kajabi – Die stilvolle Diva

Kajabi ist mit einer Preisspanne von € 119,00 bis 319,00 sicher eins der hochpreisigsten Systeme im Test. Dafür kannst du unlimitiert Landingpages erstellen und E-Mails an deine Teilnehmer versenden.

Zudem entscheidest du selbst, ob du den integrierten Shop (inklusive Affiliatesystem) oder eine Anbindung per API an andere Bezahlsysteme nutzen möchtest.

Das Erscheinungsbild deiner Kurse kannst du (einzeln) über Stylevorlagen an deine CI anpassen. Der generelle Aufbau bleibt jedoch immer gleich: Einen Online Kurs erstellst du mit Kapiteln in maximal zwei Ebenen, die eine beliebige Anzahl an Lektionen enthalten können. Letztere bestehen (fest vorgegeben) aus einem Video und/ oder einem Text darunter. Zudem kannst du mehrere Downloads in jeder Lektion zur Verfügung stellen.

Diese starre Schablone hat den Vorteil, dass deine Kurse immer wie aus dem Ei gepellt aussehen. Voraussetzung ist, dass du jedem Kapitel und jeder Lektion ein Bild als Thumbnail zuordnest.

Die Teilnehmerverwaltung und die Marketingfunktionen sind sehr mächtig. Jedoch muss man gehörig um die Ecke denken, um diese zu verstehen und zuzuordnen. Ich arbeite seit Monaten beruflich mit Kajabi und fluche fast täglich über die umständliche Logik.

Die hochpreisigen Pläne und die aufwändige Einarbeitung machen Kajabi zum Tool für Profis, die mit Onlinekursen ihren Lebensunterhalt bestreiten. Bei einer hohen Anzahl von geplanten Kursen kann Kajabi mit € 319,00 für 100 Kurse durchaus eine interessante Alternative sein. Nur das WordPressplugin Fastgecko ist mit unendlich vielen Kursen für kapp 30 Euro im Monat eine wirtschaftlich noch interessantere Alternative für Massenproduzenten.

Optimal für:hohe Anzahl Online-Kurse erstellen und verkaufen
Profis
Investition:ab € 119,00 monatlich
Kostenlose Testversion:14 Tage
Homepage:kajabi.com

WordPress Plugins für Onlinekurse

Wenn du über eine WordPress Webseite verfügst, kannst du über Plugins auch Memberbereiche erstellen. Dies sind letztlich normale Webseiten, die jedoch erst nach Anmeldung zugänglich sind.

Digimember – Mit WordPress deinen individuellen Online Kurs erstellen

Digimember ist ein Plugin für WordPress. Das deutsch- und englischsprachige Tool ist in der Grundversion (für einen Memberbereich) gratis. Das reicht bestens für eine Mitarbeiterakademie, Kundenclub oder einen Leadmagneten. Durch die sehr einfache Anbindung an Bezahlanbieter wie Digistore24 oder Copecart, kannst du deine Kurse auch voll automatisiert verkaufen.

Tipp Die Testversion ist (wie bei Coachy) für ein einzelnes Produkt komplett gratis. Damit eignet sich das WordPress-Plugin besonders für ein Freebie bei kleinstem Budget.

Mit günstigen € 37,00 macht sich auch die kostenpflichtige Premiumversion schnell bezahlt. Diese bietet unter anderem

  • Unbegrenzt viele Produkte
  • Sequentielle Freischaltung (ABO´s)
  • Prüfungen
  • Browser PUSH Notifications
  • Aktionsbasierte Marketingtrigger
  • Automatische Sperrung bei Zahlungsausfall
  • Zertifikate und Urkunden
  • Fortschrittsanzeige

Das Plugin ist jedoch nur etwas für WordPress-Enthusiasten, die sich um die Menüstruktur und das Layout selbst kümmern möchten. Wer eine eine einfache Erstellung mit gefälligen Formatvorlagen sucht, der ist mit einer Kursplattform wie Coachy oder dem Premiumplugin Fastgecko besser bedient.

Optimal für:Online-Kurse verkaufen
Mitarbeiter-/ Kunden-Akademie erstellen
Leadmagnete
Erfahrene WordPress Nutzer
Investition:ab € 37,00 monatlich
Kostenlose Testversion:Eingeschränkte Version zeitlich unbegrenzt
Homepage:digimember.de

Fastgecko – Plugin mit mehr Überblick

Wenn dir Digimember zu unübersichtlich ist und du den besonderen Komfort einer Kursplattform in Form eines WordPress-Plugins suchst, kommst du um Fastgecko nicht herum.

Die Software-Entwickler aus Österreich führen dich mit einer interaktiven Hilfe und klar strukturierten Prozessen durch die Erstellung deines Onlinekurses. Das Design kannst du global oder auf Produktebene einheitlich anpassen. Hierfür stehen dir fertige Vorlagen zur Verfügung, die du nach deinen Wünschen anpassen kannst. Auch die Menüführung für deine Kurse wird automatisch erstellt. Du kannst die Reihenfolge deiner Lektionen und Hierarchieebenen jederzeit einfach mit der Maus verschieben.

! Für monatlich 29,90 Euro kannst du mit Fastgecko beliebig viele Kurse erstellen und verkaufen.

Für die Bezahlung kannst du interne Methoden (Überweisung oder Stripe) und externe Zahlungsanbieter (Digistore24, Paypal, Clickbank, JVZOO) recht einfach einbinden. Der große Affiliatemarktplatz für Informationsprodukte macht Digistore24 aus meiner Sicht besonders attraktiv.

Folgende Kursinhalte kannst du frei kombinieren:

  • Videos (Vimeo, YouTube, eigenes Hosting)
  • Audio
  • Bilder
  • Texte
  • Buttons
  • Iframes

Selbst gehostete Medien lassen sich schützen, sodass sie nur von Mitgliedern aufrufbar sind.

Optimal für:unbeschränkte Anzahl Online-Kurse verkaufen
Mitarbeiter-/ Kunden-Akademie erstellen
Erfahrene WordPress Nutzer
Investition:€ 29,90 monatlich
Kostenlose Testversion:7 Tage alle Funktionen
Homepage:fastgecko.org

WP-Members – E-Learning Werkzeug für Heimwerker

Du hast erst einmal kein Budget für ein Premium Tool, dafür aber Zeit und ein wenig Passion für WordPress, dann kannst du mit diesem kostenlosen Plugin Memberbereiche auf deiner Seite einrichten.

Hierzu bettest du deine Videolektionen, und Lernmaterialien auf deine Seiten ein, die durch WP-Members geschützt werden. Autorisierte Benutzer erhalten über Benutzername und Passwort Zugriff auf die geschützten Bereiche.

Mit ein wenig Handarbeit kannst du deine Online-Kurse auch halbautomatisiert verkaufen. Hierzu legst du selbst eine größere Anzahl von Benutzern mit Passwort im Plugin an. Diese Liste importierst du nun bei Digistore24 als Lizenzliste. Wird ein Kurs bestellt, versendet Digistorre24 die vordefinierten Benutzerdaten an den Kunden, der sich nun sofort einloggen kann.

WP-Members bietet eine Anbindung an MailChimp und eine ausführliche Dokumentation.

Optimal für:Minimale Budgets
Fortgeschrittene WP-Entusiasten
Investition:gratis
Homepage:RocketGeek

Alternativen für die Erstellung von E-Learnings

Videokurse lassen sich natürlich auch einfach als Playlist bei YouTube darstellen. Wenn du die Videos dort auf “nicht gelistet” setzt, kannst du sie auch als Kurs verkaufen. Die Links zu den einzelnen Videos werden häufig als E-Mail versandt. Auch in privaten Facebookgruppen kannst du Lektionen mit Video und Text erstellen.

Diese Vorgehensweisen können jedoch nur als “Krücke” dienen, kosten viel Mühe und sehen nicht besonders professionell aus.

Es gibt jedoch die Communities. Hier werden Kurse vieler Dozenten gesammelt – entweder pauschal oder einzeln – angeboten. Die Verdienstmöglichkeiten sind eher gering, dafür erhältst du als Autor einen großen Marktplatz mit ggf. mehr Reichweite, als du selbst durch dein eigenes Marketing erzielen könntest.

Udemy – Der kostenlose Account mit hoher Reichweite hat seinen Preis

Udemy glänzt mit einer internationalen Community von über 24 Millionen Teilnehmern. Als Dozent kannst du kostenlos Online-Kurse und Tests erstellen. Dafür musst du jedoch einige Restriktionen in Kauf nehmen:

Der Verkauf läuft ausschließlich über Udemy. Deine Provision richtet sich nach dem Verkaufskanal. Wenn du den Kunden selbst (über einen Link oder Gutschein) vermittelst, erhältst du satte 97%. Kauft der Kunde über den Marktplatz von Udemy, so bleiben dir immerhin noch 50%. Jedoch schmälern Provisionen an Affiliates oder Rabattaktionen die Marge zusätzlich. Zudem fallen Gebühren für die Bezahlung (z.B. Paypal) an.

Bei der Gestaltung deiner Kurse musst du einige Regeln hinnehmen. Zum Beispiel dürfen kostenlose Online-Kurse nicht länger als zwei Stunden sein. Kostenpflichtige Videokurse müssen hingegen mindestens fünf Lektionen und 30 Minuten umfassen.

Auch bei der Preisgestaltung bist du nicht frei: Für deinen Kurs musst du mindestens € 19,99 und darfst maximal € 199,99 aufrufen.

Zur Leadgenerierung eignet sich Udemy nicht, da du deine Teilnehmer nur über das Backend (maximal vier Mal im Monat) anschreiben darfst. Hier sind auch keine externen Links erlaubt, so dass du nur Produkte innerhalb der Kurplattform bewerben kannst.

Wenn du mit diesen Einschränkungen leben kannst und einfach nur Kurse erstellen und verkaufen möchtest, dann ist Udemy mit der großen Community und internen Werbemaßnahmen eine geeignete Wahl. Auch als zweite Plattform für Brandingzwecke ist Udemy eine Überlegung wert.

Wenn du mehr über die Erstellung und Vermarktung von Onlinekursen mit Udemy wissen möchtest, dann empfehle ich dir Udemy-Dozent Sebastian Glöckner, der selbst mittlerweile über 120.000 Teilnehmer zählt:

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Tipps zur Vermarktung von Udemy-Coach Sebastian Glöckner
Optimal für:Branding als Referent
Zweitplattform
Investition:kostenlos
Homepage:udemy.com

Fazit: Das beste Tool zur Erstellung von Online-Kursen

Welches Tool für dich am besten geeignet ist, hängt vom Anwendungszweck ab:

Einsteiger sind mit Coachy bestens bedient, da es einen leichten Einstieg, aber auch zahlreiche Schnittstellen und Features für professionelle Anwendungen für angehende Profis bietet. Für einen Leadmagneten kannst du alle Onlinekurs-Plattformen außer Udemy nutzen. WordPress-Plugins wie Digimember oder Fastgecko richten sich hingegen an Fortgeschrittene und Webdesigner, denen ein individuelles Layout und die Einbindung in die eigene Webseite wichtig sind. Geht es dir hingegen darum, einen möglichst großen Bekanntheitsgrad zu generieren, dann ist Udemy mit seiner internationalen Community (auch als Zweitplattform) eine interessante Wahl.

Affiliatemarketing mit und für Onlinekurse

Zum einen kannst du E-Learnings z.B. in Form eines Leadmagnets für dein eigenes Marketing nutzen. Zum anderen kannst du natürlich auch Geld damit verdienen, dass du Kurse anderer Vendoren bewirbst. Marco Illgen ist Experte für beide Seiten: Er betreibt eine Seite mit Testberichten zu Onlinekursen undbietet auch selbst solche an. Schon als Student hat er mitseiner Reviewseite vierstellige Monatseinnahmen generiert. Heute coacht er Unternehmer, die eigene Kurse anbieten möchten.

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Weitere Tipps von Marco

? Womit erstellst du deine Onlinekurse und was sind eine Erfahrungen? Ich freue mich über deinen Kommentar!

[Gesamt: 4   Durchschnitt:  4.8/5]

5 Antworten

  1. Christoph sagt:

    Du hast https://etraining-solutions.com/ komplett vergessen

    • Carsten sagt:

      Habe es mir angeschaut: Basic und Premiumversion auf 25/ 100 User beschränkt, € 414 für unbegrenzte Nutzerzahl. Das ist happig! Zudem habe ich kein USP gefunden, das diesen Preis rechtfertigt. Im Gegenteil: Auf der Featureliste sind noch nicht einmal die gängigen Schnittstellen zu Bezahldiensten oder Autorespondern gelistet. Sorry! Auf einen Test verzichte ich dankend 😉

  2. Fritz sagt:

    Hi Carsten,

    Danke für die tolle Arbeit bei der Recherche für diesen Artikel, denn er gibt einen guten Überblick über den Markt an Anbietern.

    Fritz hier von Memberspot. Wir sind ein neuer Anbieter für eine Plattform für Online-Kurserstellung.

    Wenn du Lust und Zeit hast einmal unser Tool zu testen, dann würden wir uns über dein Feedback sehr freuen!

    LG Fritz
    PS: bevor du mir hier schriebst das wir keine Anbindungen haben uns keine USP (an der Webseite wir fleißig gearbeitet) gibt es schon Schnittstellen zu Digistore und Copecart. Außerdem launchen wir eine Zapierintegration
    https://youtu.be/sNt06wmk3z4 🙂

    • Carsten sagt:

      Hallo Fritz, auf den ersten Blick konnte ich auf eurer Homepage keinen großen Unterschiede z.B. gegenüber Coachy erkennen. Ausnahme ist vielleicht die App, die bei Elopage eine Einrichtungsgebühr kostet. Gerne können wir uns jedoch einmal persönlich unterhalten und du stellst mir die Besonderheiten eurer Lösung in einem Zoom Call vor. Bitte trage hier einen Termin deiner Wahl ein: https://www.meetingbird.com/l/Carsten/Zoom

      Was mich interessiert:

    • App: Kann ich als Kursanbieter Push-Nachrichten senden?
    • App: Ist es “nur” eine Webapp oder lassen sich auch Lektionen auf dem Handy speichern, um offline (z.B. im Flieger) zu lernen?
    • Schnittstellen: Welche Bezahlanbieter kann ich direkt (ohne Zapier) anbinden. Welche Autoresponder?
    • Gibt es einen Landingpagebuilder?
    • Wie kann ich Quizzes gestalten?
    • Kann ich Videos/ Lektionen/ Kurse wiederverwenden für neue Kurse/ Akademien?
    • Kann ich Videos direkt von Gdrive hochladen?
    • Wie sieht es mit Automationen aus (z.B. Teilnehmer hat Lektion C geschaut und bekommt Krs Y freigeschaltet.
    • Kann ich zeitlich begrenzte Testzugänge einrichten.
    • Kann ich für Unternehmenskunden eine abgeschlossene Akademie für X Mitarbeiter erstellen?
    • Kann ich einer Führungskaft dieses Unternehmens dann einen Zugriff auf die Lernstände seiner Mitarbeiter gewähren?
    • Zertifikate nach Prüfung/ Durcharbeiten aller Lektionen?
  1. 14. Juni 2020

    […] du im Erfahrungsbericht über Onlinekurse nachlesen kannst, habe ich auch hier etliche Anbieter getestet. Einige bieten eine […]

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